Der geschichtliche Ursprung

Zu der Zeit, als die großen chinesischen Religionen begannen, sich südwärts zu bewegen, war die Insel Korea unterteilt in drei Königreiche. Silla, das kleinste Königreich, stand unter konstantem Angriff seiner beiden Nachbarn: Paekche im Westen und Koguryo im Norden. Buddismus als Religion existierte zu der Zeit bereits seit mehreren hundert Jahren in den nördlichen Königreichen Koreas, bevor es im Königreich Silla eingeführt wurde. Eingeführt wurde dort der Buddismus durch 2 Mönche aus Koguryo in der 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts, aber es sollte nochmals hundert Jahre dauern bis sich der Buddismus dort etabliert hatte. Unter der Regierung von König Pophung schließlich wurde Buddismus als staatliche Religion eingeführt. In dieser Zeit entwickelt sich die Schrift, die Kultur und die Kunst im südlichen Korea.

Im Jahr 540 kam König Chinhuing in Silla an die Macht. Eine seiner bedeutendsten Handlungen war, daß er die Bewegung der Hwarang Krieger ins Leben gerufen hatte, die Blumenritter. Für die kämpferische Ausbildung dieser Krieger beauftragte der König den buddistischen Priester Won Kwang Bopsa. Dieser lehrte ein Kampfsystem, welches im Einklang mit den Gesetzen der Natur stand.

Basierend auf diesem Konzept der Einheit, haben sich die waffenlosen Kampftechiken etabliert. Jahre später, als das Königreich Silla mit China gegen das Königreich Paekche in den Krieg zog, haben die Armeen von Silla das Königreich von Paekche durch Einsatz der erlernten Kampftechniken niedergezwungen. Zu dieser Zeit war es der Verdienst der Blumenritter, daß die Königreiche Koreas vereint wurden.

Basierend auf der Bewegung der Blumenritter hat sich über die Jahrhunderte hinweg die koreanischen Kampfsportarten, insbesondere das moderne Hap Ki Do entwickelt.